Band 2 - Dämonenkrieger - Sophie André

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Band 2 - Dämonenkrieger

Art-Arien
 

Das Erstarken der art-arianischen Kriegsmagier ruft die dunkelmagischen Großmeister aus Chromnos auf den Plan.
Zunächst versucht Ragnar, durch einen Angriff aus dem Hinterhalt die Macht der Freien Allianz zu schwächen, doch als dieser misslingt, arbeiten die Chromnianer ganz offen am Ausbau ihrer magischen Macht.

In dieser Zeit gelingt der Kräuterfrau Siri die Flucht über die Grenze nach Schuma, wo sie von Darius auf der Drachenburg aufgenommen wird. Atreus hingegen kann Siri nicht vorbehaltlos akzeptieren.
Als die junge Magica dann der Ruf ihres ehemaligen Herrn erreicht, der sie für sich einfordert, scheint ihr Schicksal besiegelt ...

Shokran ist in ihren Augen viel stärker als jeder andere Krieger und Siri will ihre neu gewonnenen Freunde nicht gefährden.
Doch werden diese sie wirklich einfach gehen lassen?

Im zweiten Band der Art-Arien-Saga ist der geneigte Leser eingeladen, die Fürstensöhne Darius und Atreus samt deren Gefolge näher kennenzulernen und die Drachenburg hoch über Schuma zu besuchen.
Der Flug in ein neues Abenteuer auf Phoenixrücken oder Drachenschwingen kann beginnen!

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Kleine Leseprobe

Nashoba erzählt:
Es waren die langen, geruhsamen Tage auf Meridiana, die uns wieder vollkommen zueinander finden ließen, die friedlich dahin fließenden Stunden, in denen wir über Vergangenes und Zukünftiges sprachen, ohne Eile, ohne störende Lasten von außen, die Abende zu zweit an den einsamen Stränden der Insel, im Licht der stets glühend untergehenden Sonne und die Nächte voller Frieden, Liebe und Leidenschaft, in denen wir uns schenkten, was wir in den vergangenen Monden so intensiv vermisst hatten.

Solina – meine zärtliche Mitawin – wenn ich je einem Wesen mein Leben anvertrauen müsste, es wäre immer nur sie!
Doch die Tage auf Dakoros waren gezählt, auch wenn wir das in jener Zeit noch nicht wussten. Zu viele Einzelheiten von unserer Quest waren nach Chromnos gedrungen und die dunkelmagischen Großmeister sahen in der Abwesenheit von Archon und mir eine gute Gelegenheit, die Stärke unserer Grenzwachen zu prüfen.

Und während wir unsere Weiterreise zum Zentrum der Inselgruppe auf die Hauptinsel Dakoros planten, um dort die großen Tempel der Heilerinnen zu besuchen und Leondara ein weiteres Mal zu treffen, machten sich die wilden Horden des dunklen Landes ebenfalls auf den Weg, auf den Weg an die Grenze Shumaschiobaras.

Sie hatten ihre Strategie geändert und wurden von  Ragnar (1) selbst angeführt, einem der großen dunkelmagischen Meister. Das Ziel, dem sie entgegen strebten, kannte wohl auch nur er, doch schon bald sollten wir das ganze Ausmaß der Bedrohung erkennen, die auf uns zu kam.
Es geschah am Morgen, einen Tag vor unserer geplanten Weiterreise, als ich Tahatans wütenden teleästhetischen Ruf hörte, der mich mit aller Macht und Verzweiflung zurück aufs Festland rief.  

Es waren keine großen Bewegungen an der Grenze zu sehen gewesen, doch die Dunklen hatten sich listenreich das schwächste Glied in der Reihe unserer Grenzgeher ausgewählt, Atreus, den Phoenix, der erst vor viel zu kurzer Zeit zu seinem Grimoire gekommen war und daher über nur wenig Kriegsmagie verfügte.

Jetzt stellten sie den gefangenen Dämonenkrieger direkt auf der Grenzlinie für uns zur Schau und während sie noch mit Folter und Mord drohten, boten sie Darius an, sich gegen ihn austauschen zu lassen. Einen Sonnenumlauf hatten sie dem Drachen Bedenkzeit gegeben, dann wollten sie dessen Bruder ins Landesinnere verschleppen, wo er für uns unerreichbar wäre.

Es war für mich wie ein Schlag ins Gesicht, dass Art-Arien angegriffen wurde, während wir in tiefstem Frieden auf Meridiana weilten. Doch zum langen Nachdenken blieb kaum Zeit. Glücklicherweise konnten wir uns sofort mit Leondara auf Dakoros in Verbindung setzen, die ihrerseits Archon verständigte.   

Dieser erschien auch prompt mit Blitz und Donnergrollen und seine Stimmung glich den Elementen, auf denen er reiste. Naoki ließ sich ebenfalls nicht lange bitten und innerhalb kürzester Zeit hatten wir die Schwertmeister von Dakoros um uns versammelt.
Waffen wurden geprüft, Rüstzeug bereitgelegt und während sich alle auf den unvermeidbaren Kampf vorbereiteten, besprachen wir in wenigen Worten, welche Möglichkeiten wir hatten. Vieles mussten wir dem Augenblick überlassen, doch in einem waren wir uns alle einig, wir würden weder Atreus noch Darius kampflos an die Chromnianer übergeben.

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ISBN: 978-3-7368-2598-7
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